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Handy raus, Berge entdecken. Hier findest du Antworten und Hilfe für deinen nächsten Weitblick.

Was ist Schwarzwaldsicht?

Ein kostenloses Herzensprojekt, in der Freizeit in Ibach entwickelt: Schwarzwaldsicht berechnet anhand deines Standorts und der Blickrichtung, welche Gipfel vor dir liegen. Namen und Konturen erscheinen über dem Kamerabild oder in einem berechneten Panorama. Eine Installation und ein Benutzerkonto sind nicht nötig.

Wie starte oder wiederhole ich die Einführung?

Beim ersten Besuch führt dich Schwarzwaldsicht durch vier Schritte: Überblick, Freigaben, Kompassübung und Bedienung. Du kannst zurückgehen oder überspringen. Zugriffe werden erst angefragt, wenn du den jeweiligen Freigabe-Knopf antippst.

Nach dem Abschließen oder Schließen merkt sich dein Browser die Einführung lokal. Über „Mehr → Einführung ansehen“ oder den gleichnamigen Link unten in der App kannst du sie jederzeit wiederholen. Bereits aktive Zugriffe bleiben erhalten. Falls der Browser keine Speicherung erlaubt oder du Website-Daten löschst, kann die Einführung erneut erscheinen.

Die Achterbewegung nutzt die normale Kalibrierungsanleitung mit anschließender Signalprüfung. Überspringen erteilt keine Freigaben und bestätigt keine Kalibrierung. Eine später erneut nötige Kompassübung wird unabhängig davon angezeigt.

Welche Freigaben brauche ich – und wie starte ich?
  1. Öffne Schwarzwaldsicht direkt in Brave, Safari oder Chrome über die HTTPS-Adresse.
  2. Erlaube beim Start zuerst den Standort. Aktiviere den genauen Standort und warte draußen auf ein gutes GPS-Signal. Alternativ kannst du deinen tatsächlichen Standort manuell eingeben.
  3. Für das Livebild erlaube die Rückkamera. Das Mikrofon wird nicht benötigt.
  4. Erlaube Bewegung und Ausrichtung, damit die Ansicht deinem Handy folgt. Halte es aufrecht zum Horizont.
  5. Tippe auf „Weiter zur Kompassübung“ und folge der Achter-Anleitung. Danach erklärt dir die Einführung die Bedienung. Im manuellen Modus führt „Weiter zur Bedienung“ direkt dorthin. Später prüft „Kamera starten“ die Zugriffe direkt.

Dein Browser verwaltet die Berechtigungen. Nach einem Widerruf oder bei einer Freigabe „nur dieses Mal“ kann er erneut nachfragen. Schwarzwaldsicht kann diese Browser-Abfragen nicht unterdrücken.

In Brave erscheint keine Standort- oder Kameraabfrage.

Fehlt ein benötigter Zugriff oder ein aktuelles Signal, zeigt Schwarzwaldsicht unter dem Bild „Nochmal anfordern“. Damit werden nur fehlende oder unterbrochene Zugriffe erneut angefragt; die Einführung öffnet sich nicht wieder. Wenn die Freigabe bereits erteilt ist, erscheint keine neue Browser-Abfrage. Ist sie blockiert, musst du sie in den Website- oder Geräteeinstellungen erlauben.

Android: In Brave unter Einstellungen → Website-Einstellungen → Standort bzw. Kamera diese Website prüfen. Zusätzlich unter Android-Einstellungen → Apps → Brave → Berechtigungen Standort und Kamera erlauben; für den Standort die genaue Position aktivieren. Je nach Android-Version können die Menünamen abweichen.

iPhone: Unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste nach Brave suchen und, sofern vorhanden, „Beim Verwenden der App“ sowie „Genauer Standort“ aktivieren. Kamera zusätzlich unter Datenschutz & Sicherheit → Kamera bzw. Einstellungen → Apps → Brave prüfen. Die Standortfreigabe für die Website und die für den Browser sind getrennte Einstellungen.

Danach zur App zurückkehren und „Kamera starten“ oder „Standort verwenden“ antippen. Öffne den Link direkt im Browser statt innerhalb einer anderen App. Die Brave-Schutzfunktionen brauchst du nicht pauschal auszuschalten.

Offizielle Brave-Anleitung (Android) ↗
Apple: Ortungsdienste verwalten ↗

Kann ich die App ohne Kamera nutzen?

Ja. Wähle „Panorama“. Mit „Handy folgen“ bewegt sich das berechnete Gelände mit dir. Ohne Bewegungssensor kannst du die Ansicht mit dem Finger verschieben. Für deinen tatsächlichen Aussichtspunkt ist ein Standort oder eine manuelle Eingabe erforderlich. Ein als Vorschau bezeichneter Standort ist kein gemessener GPS-Standort.

Was bedeutet „Richtung geschätzt“?

Die Namen wurden aus Standort, Kompass und Höhenmodell berechnet. Ein eindeutiger Abgleich mit der Bergkante im Kamerabild fehlt noch; die Namen können deshalb versetzt sein. „Mit Bildkante abgeglichen“ bedeutet, dass mehrere Vergleiche übereingestimmt haben. Auch dann bleibt die Ausrichtung eine Näherung.

Bei zu ungenauen oder veralteten Standort- und Sensorsignalen pausieren die Einblendungen. Bäume, Gebäude, Dunst und Wolken können den Bildvergleich verhindern. Die App ist ein experimenteller Gipfelfinder und keine Navigations- oder Sicherheitsausrüstung.

Wie erkennt Schwarzwaldsicht die Bergkante – und was wurde verbessert?

Ein kleines vortrainiertes Bildmodell schätzt, welche Bereiche Himmel sind. Anders als eine reine Farbregel ist es nicht auf blauen Himmel angewiesen. Danach sucht Schwarzwaldsicht die sichtbare Grenze zur Landschaft und vergleicht deren Form mit dem berechneten Gelände an deinem Standort. Unsichere Abschnitte können ausgelassen werden, solange genügend eindeutig passende Kante übrig bleibt.

Das Modell erkennt keine Bergnamen und unterscheidet nicht zuverlässig zwischen Berg, Baum und Dach. Deshalb braucht es weiterhin mehrere übereinstimmende Vergleiche mit dem Höhenmodell. Ist zu wenig sichtbar oder passen mehrere Richtungen ähnlich gut, bleibt die Richtung als geschätzt gekennzeichnet.

Nach einem bestätigten Abgleich kann die App Bildmerkmale beim langsamen Schwenken kurzzeitig verfolgen und mit den Sensoren kombinieren. Diese Verfolgung bestätigt keine neuen Berge und endet ohne erneuten Geländeabgleich nach spätestens fünf Sekunden. Bei fehlenden Merkmalen, starken Drehungen oder widersprüchlichen Signalen setzt sie aus. Die letzte Ausrichtungskorrektur wird dabei nicht schlagartig zurückgesetzt.

Modell und Berechnung laufen auf deinem Gerät; Kamerabilder werden dafür nicht hochgeladen. Beim ersten Kameraabgleich werden zusätzlich rund 16 MB Modell- und Programmdaten von unserer Website geladen. Ist das Modell nicht verfügbar oder auf deinem Gerät zu langsam, nutzt die App den leichteren Farbvergleich, der vor allem bei blauem Himmel funktioniert.

Die neue Erkennung wurde an Ausschnitten aus zwei realen Aufnahmen aus Ibach sowie künstlich entfärbten und teilweise verdeckten Varianten geprüft. Das ersetzt keine breite Prüfung bei echtem Nebel, bedecktem Himmel oder auf verschiedenen Handys. Die Zuordnung bleibt eine Näherung.

Hilft die Achterbewegung wirklich?

Sie kann helfen, garantiert aber keine genaue Bergzuordnung. Durch die Bewegung in verschiedenen Orientierungen kann das Handy seinen Magnetsensor besser kalibrieren. Google empfiehlt die Acht bei einer ungenauen Kompassrichtung in Google Maps. Ob und wie stark sie bei deinem Handy hilft, hängt vom Gerät und der Ursache ab.

Die Acht verbessert weder deinen GPS-Standort noch die Sicht auf die Berge. Sie behebt keine Fehler beim Bildabgleich oder bei der Berechnung der Kameraausrichtung. Magnetische Störungen in der Umgebung können die Richtung weiterhin verfälschen. Auch ein ruhiger Kompass kann in die falsche Richtung zeigen.

Schwarzwaldsicht zeigt eine Übung und prüft anschließend frische, ruhige Sensorwerte. Die Website kann die Kalibrierung des Handys nicht erzwingen oder ihren Erfolg sicher bestätigen. Für Schwarzwaldsicht haben wir bisher keine Messreihe, die eine bestimmte Genauigkeitsverbesserung durch die Acht belegt.

Google: Standort und Kompass verbessern ↗
Apple: Grenzen des iPhone-Kompasses ↗

Was kann ich für eine bessere Bergzuordnung tun?
  1. Störquellen meiden: Teste es abseits von Autos, Metallgeländern und Elektronik. Nimm magnetische Hüllen, Halterungen oder eine angeheftete Powerbank zum Vergleich ab.
  2. Standort prüfen: Erlaube den genauen Standort und warte draußen mit freiem Blick zum Himmel auf einen aktuellen GPS-Wert. Prüfe eine manuell eingegebene Position. Die Kompassübung korrigiert keinen falschen Standort.
  3. Einmal ruhig kalibrieren: Folge der Achter-Anleitung und halte das Handy anschließend ruhig zur Bergkante. Wenn sich nichts verbessert, prüfe die anderen Ursachen, statt immer weiter zu schütteln.
  4. Freie Bergkante suchen: Halte die Rückkamera mit sauberer Linse zum Horizont. Bäume, Gebäude, Nebel und Wolken können den Bildabgleich verhindern. Starte mit wenig Zoom, damit du mehrere Gipfel zum Vergleichen siehst.
  5. Unterbrochene Zugriffe verbinden: Tippe unter dem Bild auf „Nochmal anfordern“. Bei blockierten Berechtigungen hilft die Freigabe-Anleitung. Reagiert die App weiterhin nicht, lade die Seite neu; halte Browser und Betriebssystem aktuell.

Bleiben Namen trotz dieser Schritte versetzt, kann es an unserer Berechnung der Blickrichtung, dem Kamerabildwinkel oder den Geländedaten liegen. Du musst das nicht durch immer neue Kalibrierungen ausgleichen. Nutze vorübergehend das Panorama mit Fingersteuerung und melde uns den Fehler. Hilfreich sind Handy-Modell, Browser, Hoch- oder Querformat sowie der betroffene Berg. Teile Standort oder Bildschirmaufnahme nur, wenn du das möchtest.

Was tun, wenn die Achterbewegung oder „Nochmal anfordern“ hängen bleibt?

Nach „Achterbewegung gemacht – weiter“ prüft Schwarzwaldsicht das Signal höchstens 15 Sekunden lang. Die verbleibende Zeit und das aktuelle Problem stehen im Fenster. Ein Zeitablauf zählt nicht als erfolgreiche Kalibrierung.

Neige das Handy kurz etwas nach vorne und richte es dann ruhig auf den Horizont. Ein neu gestarteter iPhone-Kompass kann diese Neigung brauchen, um seine Nordrichtung zu bestimmen. Bei ungenauem Signal entferne magnetische Hüllen und halte Abstand zu Metall.

„Signal erneut prüfen“ nutzt die bestehende Verbindung. Fehlt das Signal, startet „Nochmal anfordern“ einen neuen Verbindungsversuch; dabei erscheint „Kompass wird verbunden …“. Antwortet der Browser nicht, wird der Versuch nach zwölf Sekunden beendet und der Button wieder freigegeben. Eine Browserabfrage erscheint nicht jedes Mal: Bereits erteilte oder blockierte Freigaben können weiterhin gelten. Für blockierte Zugriffe nutze die Freigabe-Anleitung.

Du kannst jederzeit „Panorama ohne Kompass nutzen“ wählen. Damit wird die Kamera beendet und du verschiebst das berechnete Panorama mit dem Finger. Die Übung wird dabei nicht als erfolgreich bestätigt. Über „Handy folgen“ kannst du die Sensoren später erneut starten.

Wann und wie kalibriere ich den Handykompass?

Beim ersten Start mit Handybewegung, nach 30 Minuten seit der letzten bestätigten Übung oder nach mindestens 250 Metern Standortwechsel erscheint die Achter-Anleitung. Diese Zeit- und Entfernungsgrenzen sind Erinnerungsregeln von Schwarzwaldsicht, keine Herstellervorgaben und kein Nachweis für einen ungenauen Kompass. Kleine GPS-Schwankungen sollen keine neue Aufforderung auslösen. Nach dem Neuladen beginnt eine neue Kalibrierungssitzung.

Bewege das Handy langsam dreimal in einer großen liegenden Acht und drehe bzw. neige es dabei leicht. Halte Abstand zu Metall und magnetischen Hüllen. Nach mindestens zehn Sekunden bestätigst du „Achterbewegung gemacht – weiter“. Halte es anschließend ruhig und aufrecht in Richtung Horizont. Drei Achten und zehn Sekunden dienen hier als Übungsanleitung; sie garantieren keinen Kalibrierungserfolg.

Die App behält eine laufende Sensorverbindung bei und prüft bis zu 15 Sekunden lang frische, ruhige Kompasswerte. So geht die während der Acht bestimmte Nordrichtung nicht beim Bestätigen verloren. Währenddessen bleiben Kamera-Einblendungen pausiert. Über „Mehr“ kannst du die Anleitung jederzeit erneut öffnen. Auch bei einem bereits in der Einführung ungenauen Kompass kannst du dort „Kompass mit Achterbewegung kalibrieren“ wählen.

Die eigentliche Magnetsensor-Kalibrierung übernimmt das Handy. Eine Webapp kann weder die Achterform noch den Kalibrierungserfolg sicher feststellen. Die Bestätigung dokumentiert deine durchgeführte Bewegung; ein ruhiges Signal ist keine Genauigkeitsgarantie. Wenn dein Gerät keine Genauigkeit meldet, bleibt das ausdrücklich unbestätigt. Google: Kompass mit einer Acht kalibrieren ↗

Die Ansicht springt oder folgt meinem Handy nicht.

Entferne magnetische Hüllen und halte Abstand zu Metall und Elektronik. Richte das Handy ruhig auf die freie Bergkante. Nach dem Wechsel zu einer anderen App werden Kamera und Sensoren pausiert. „Kamera starten“ verbindet sie wieder; im Panorama nutze „Handy folgen“. Unter „Mehr“ kannst du die Zugriffe erneut prüfen. Ohne brauchbaren Kompass lässt sich das Panorama weiterhin mit dem Finger verschieben.

Wie funktionieren Vollbild und Querformat?

Drehe das Handy quer für die große Ansicht und tippe auf den Vollbild-Knopf. Echtes Vollbild benötigt eine bewusste Berührung und wird nicht von jedem mobilen Browser unterstützt. Wenn der Browser es verweigert, vergrößert Schwarzwaldsicht die Ansicht innerhalb der Website; die Browserleiste kann dann sichtbar bleiben. Die Drehsperre des Handys kann einen Wechsel ins Querformat verhindern.

Wie finde ich mehr Berge, Fotos und Informationen?

Wähle „Schwarzwald“, „Alpen“ oder „Beides“. Zoome mit +/− oder zwei Fingern. Damit das Bild frei bleibt, erscheinen nur einige Namen gleichzeitig; weitere Gipfel stehen in der Liste. Ein Tipp auf den Namen öffnet Höhe, Entfernung, Informationen und – sofern vorhanden – Fotos mit Quellenangabe.

Die erste Version unterstützt Aussichtspunkte im Südschwarzwald (47,2–48,4° N und 7,3–9,0° E). Die Datenbank ist nicht vollständig. Entfernte Gipfel können durch nähere Berge verdeckt sein.

Werden Kamerabilder, Standort oder mein Verhalten aufgezeichnet?

Google Analytics wird ausschließlich nach deiner Zustimmung für Besuchsstatistiken geladen. Ohne Zustimmung gibt es keine Analytics-Anfragen oder Analytics-Cookies. Die App funktioniert auch ohne Statistik. Unter „Cookie-Einstellungen“ im Footer kannst du deine Auswahl ändern oder widerrufen. Es gibt keine Werbetracker. Kamerabilder und Sensorwerte werden vorübergehend auf deinem Gerät verarbeitet und nicht von der App hochgeladen. Beim Abruf von Website, Höhendaten und Bergbildern entstehen trotzdem technische Verbindungen, bei denen die Anbieter deine IP-Adresse erhalten. Die Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Brauche ich Internet – und wie gebe ich Feedback?

Für das Laden der App, feiner Geländedaten und zusätzlicher Fotos benötigst du Internet. Ein vollständiger Offlinebetrieb ist noch nicht vorgesehen. Hinweise zu falschen Namen oder Problemen sind willkommen: Alexander schreiben. Hilfreich sind Handy-Modell, Browser und eine Beschreibung; schicke nur Bilder oder Standortangaben mit, die du bewusst teilen möchtest.